Garten-Tipps
Aktuelle Garten-Tagestipp
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Fruchtwechsel im Gemüsegarten
Damit Ihr Garten fruchtbar und damit eine ergiebige Vitaminquelle bleibt, sollten Sie auf den Fruchtwechsel achten. Im 1. Jahr sorgt eine Gründüngung, beispielsweise mit Bienenfreund (Phacelia), für eine Bodenverbesserung. Im 2. Jahr erfolgt der erste Anbau mit Gemüsearten, die einen hohen Nährstoffbedarf haben (Starkzehrer z.B. Kohlgewächse). Im 3. Jahr sind Mittelzehrer an der Reihe, etwa Pflücksalate oder Stangenbohnen. Im 4. Jahr schließen Schwachzehrer wie Petersilie den Kreislauf, der dann wieder von vorne beginnen kann. -
Pflegeleichte Blumenwiese
Wem ein Rasen zu pflegeaufwändig ist, sollte sich einmal mit der Alternative Blumenwiese beschäftigen. Eine Blumenwiese muss nur einmal im Juli gemäht werden, am besten abschnittsweise über mehrere Tage, damit Nützlinge rechtzeitig ihren Standort verlagern können. Ein zweiter Schnitt im September, nachdem die Blumen ausgesamt haben, ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Eine Wiese ist nicht nur arbeits-, sondern aus kostenextensiv. Es fallen keine Ausgaben für Dünger und Pflanzenschutz an. -
Partner im Gemüsegarten
Achten Sie bei der Anlage eines Gemüsegartens auf Mischkultur und Fruchtwechsel. Der richtige Gemüsemix führt zu höheren Erträgen, da sich bestimmte Pflanzen gegenseitig positiv beeinflussen können. Unzählige Gemüse-Kombinationen sind möglich, sie alle aufzuzählen jedoch unmöglich. Konzentrieren wir uns deshalb lieber auf die unverträglichen Partnerschaften. Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall Bohnen zusammen mit Tomaten, Erbsen zusammen mit Zwiebeln, Gurken zusammen mit Kohl, Möhren zusammen mit Rote Rüben und Tomaten zusammen mit Kartoffeln. -
Kräuselkrankheit bei Pfirsich
Das Schadbild für die Kräuselkrankheit ist unverkennbar: Auf den Pfirsichblättern erscheinen rote, blasenartige Verformungen, die später von einem reifartigen Belag überzogen sind. Ein Einsatz von Spritzmitteln ist nur vor dem Austrieb sinnvoll. Die Spritzungen müssen im Turnus von sieben bis zehn Tagen mehrmals wiederholt werden. Bei sichtbarem Befall ist keine eindämmende Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel mehr möglich. Entfernen Sie befallene Blätter und Triebspitzen. Der Baum treibt dann wieder aus. Wählen Sie weniger anfällige Sorten für Neupflanzungen. -
Nützlinge gegen Blattläuse
Mit dem steigenden Wärmeangebot werden auch lästige Blattläuse aktiv. Nützlinge sind im Kampf gegen die Pflagegeister Ihre umweltfreundlichste Waffe. Eine Larve des Marienkäfers beispielsweise vertilgt während ihrer etwa dreiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt bis zu 600 Blatt- und Schildläuse. Die Larven der Schwebfliegen sind ebenfalls gefräßig und vertilgen während ihrer kurzen, etwa zweiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt 400 bis 800 Blattläuse. -
Sommerblumen aussäen
Wenn Sie jetzt Ihre Aussaaten für kälteempfindliche Sommerblumen vorbereiten, können Sie ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, mit gut belaubten Jungpflanzen in die neue Blütensaison starten. Das brauchen Sie für den Blühvorsprung: Saat, Aussaatgefäße, Wasserzerstäuber, ein Brett zum Andrücken der Erde und Etiketten. Füllen Sie die Schale mit Aussaaterde. Säen Sie direkt aus der Tüte. Mit Erde abdecken und mit einem Brett leicht andrücken. Etikettieren und mit dem Zerstäuber besprühen. Stellen Sie die Saat in einem hellen Raum bei 15° C auf. -
Klettergehölze pflanzen
Ideale Pflanzen für kleine Gärten sind Kletterpflanzen. Diese beanspruchen nicht allzu viel Platz und machen Euer Garten zu einer Augenweide. Das richtige Pflanzen von Kletterpflanzen ist entscheidend für die spätere Entwicklung der Kletterkünstler mit wunderschönen Blütenfülle. Heben Sie das Pflanzloch mit ausreichendem Abstand von der Wand aus und leiten Sie die Triebe an Schnüren hoch. Achten Sie darauf, dass die Pflanzstelle nicht von einem Dachvorsprung überdeckt ist. Regenwasser sollte die Pflanzen immer erreichen können. Stellen Sie die Ballen leicht schräg zur Wand ins Pflanzloch. Pflanzen Sie Kletterpflanzen so tief, wie sie im Topf gestanden haben. Eine Ausnahme von dieser Regel gilt für Clematis, die etwa eine Handbreit tiefer gesetzt werden, damit sie sich bodennah verzweigen können.





