Garten-Tipps
Aktuelle Garten-Tagestipp
-
Hängende Kätzchen-Weide
Hängende Kätzchen-Weide (Salix caprea 'Pendula') gilt als klassischer Frühlingsbote, der mit seinen stark herabfallenden Trieben sofort auffällt. Die goldgelben Kätzchen erfreuen Mensch und Insekt gleichermaßen. Das Gehölz liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Es passt in den Hausgarten und kommt auch auf Sandböden zurecht,. Ein kräftiger Rückschnitt nach der Blüte bei guter Nährstoffversorgung sichert den nächstjährigen Kätzchen-Besatz. -
Kübel und Balkon Garten
Ein Balkongarten kann ähnlich einem Garten vielseitig bepflanzt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Balkonkästen sicher befestigt sind. Ziehen Sie gegebenfalls die Schrauben der Kastenhalterungen sicherheitshalber in regelmäßigen Abständen nach. In der Regel muss man Kübelpflanzen nach zwei, spätestens jedoch nach drei Jahren umtopfen. Die Wurzeln haben nach diesem Zeitraum die Pflanzerde bis in alle Bereiche durchwurzelt, auch Hohlräume für die notwendige Bodenluft sind durch das Wurzelwachstum verlorengegangen. Langzeitdünger und ein größeres Gefäß wirken wie eine Frischzellenkur. -
Fruchtwechsel im Gemüsegarten
Damit Ihr Garten fruchtbar und damit eine ergiebige Vitaminquelle bleibt, sollten Sie auf den Fruchtwechsel achten. Im 1. Jahr sorgt eine Gründüngung, beispielsweise mit Bienenfreund (Phacelia), für eine Bodenverbesserung. Im 2. Jahr erfolgt der erste Anbau mit Gemüsearten, die einen hohen Nährstoffbedarf haben (Starkzehrer z.B. Kohlgewächse). Im 3. Jahr sind Mittelzehrer an der Reihe, etwa Pflücksalate oder Stangenbohnen. Im 4. Jahr schließen Schwachzehrer wie Petersilie den Kreislauf, der dann wieder von vorne beginnen kann. -
Pflegeleichte Blumenwiese
Wem ein Rasen zu pflegeaufwändig ist, sollte sich einmal mit der Alternative Blumenwiese beschäftigen. Eine Blumenwiese muss nur einmal im Juli gemäht werden, am besten abschnittsweise über mehrere Tage, damit Nützlinge rechtzeitig ihren Standort verlagern können. Ein zweiter Schnitt im September, nachdem die Blumen ausgesamt haben, ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Eine Wiese ist nicht nur arbeits-, sondern aus kostenextensiv. Es fallen keine Ausgaben für Dünger und Pflanzenschutz an. -
Partner im Gemüsegarten
Achten Sie bei der Anlage eines Gemüsegartens auf Mischkultur und Fruchtwechsel. Der richtige Gemüsemix führt zu höheren Erträgen, da sich bestimmte Pflanzen gegenseitig positiv beeinflussen können. Unzählige Gemüse-Kombinationen sind möglich, sie alle aufzuzählen jedoch unmöglich. Konzentrieren wir uns deshalb lieber auf die unverträglichen Partnerschaften. Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall Bohnen zusammen mit Tomaten, Erbsen zusammen mit Zwiebeln, Gurken zusammen mit Kohl, Möhren zusammen mit Rote Rüben und Tomaten zusammen mit Kartoffeln. -
Kräuselkrankheit bei Pfirsich
Das Schadbild für die Kräuselkrankheit ist unverkennbar: Auf den Pfirsichblättern erscheinen rote, blasenartige Verformungen, die später von einem reifartigen Belag überzogen sind. Ein Einsatz von Spritzmitteln ist nur vor dem Austrieb sinnvoll. Die Spritzungen müssen im Turnus von sieben bis zehn Tagen mehrmals wiederholt werden. Bei sichtbarem Befall ist keine eindämmende Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel mehr möglich. Entfernen Sie befallene Blätter und Triebspitzen. Der Baum treibt dann wieder aus. Wählen Sie weniger anfällige Sorten für Neupflanzungen. -
Nützlinge gegen Blattläuse
Mit dem steigenden Wärmeangebot werden auch lästige Blattläuse aktiv. Nützlinge sind im Kampf gegen die Pflagegeister Ihre umweltfreundlichste Waffe. Eine Larve des Marienkäfers beispielsweise vertilgt während ihrer etwa dreiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt bis zu 600 Blatt- und Schildläuse. Die Larven der Schwebfliegen sind ebenfalls gefräßig und vertilgen während ihrer kurzen, etwa zweiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt 400 bis 800 Blattläuse.





